Vilamoura

Vilamoura gehört zum Stadtgebiet und zur Gemeinde von Quarteira im Kreis Loulé.

Koordinaten: 37°04'29.5"N 8°07'08.0"W

Der Ort ist an der N125 gut ausgeschildert, und es stehen ausreichend Parkplätze am Hafen, in der Stadt und in der Nähe der Strände (teils gegen Gebühr) zur Verfügung.

Bereits während der Antike war die Gegend besiedelt. Funde belegen eine römische Siedlung ab dem 2. Jahrhundert vor Chr. Die Römer stellten hier Garum her, eine in der Sonne gegärte Soße aus verschiedenen Fischen wie Tunfisch, Sardelle, Makrele und Aal, die als wichtigstes Würzmittel für süße und herzhafte Speisen im Reich galt.

Heute ist Vilamoura eine der größten touristischen Anlagen in Europa mit dem größten Yachthafen Portugals. 

Auf mehr als 2.000 ha gibt es ein Kasino, Nachtclubs, sechs verschiedene Golfplätze, einen Sportclub, einen Reitclub, einen Bowlingclub, Tennisplätze und vieles mehr.

Der gesamte Ort wirkt wie ein gepflegter Garten. Einige 4 und 5 Sterne Hotels befinden sich am Yachthafen oder in unmittelbarer Nähe davon.

Viele Apartments, Reihenhäuser und Villen werden privat zur Miete für den Urlaub angeboten.

Das Kasino von Vilamoura veranstaltet zu den international üblichen Glücksspielen (Portugiesisches Würfelspiel, Amerikanisches Roulette, Black Jack, Poker Texas Hold'em, Spielautomaten) auch glamouröse Shows.

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Marina

Ein ausgedehnter Bummel an der Hafenpromenade in Vilamoura mit Blick auf die Luxusyachten ist immer ein besonderes Erlebnis.

Es gibt viele Restaurants, Bistros, Snack-Bars und Cafés.

Bis vor ein paar Jahren war die Straße nur einseitig mit Restaurants und Shops bebaut. Durch Überbauung des Randes des Hafenbeckens mit Holz wurden viele weitere Sitzplätze mit schönem Blick errichtet.

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Über 1.000 Boote und Yachten liegen hier und warten auf ihre Besitzer, Mieter oder die nächste Reise.

Tagesausflüge mit Booten und Schiffen, Angeltouren und Hochseefischerei sind im Angebot.

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Cerro da Vila

römische Fundstätte

Bis in die 1960er Jahre wurde das Fundgebiet jahrhundertelang landwirtschaftlich genutzt. Dabei wurden laut Überlieferungen immer karrenweise Steine und Geröll abgefahren. Als bei der Erdbearbeitung ein Mosaik zu Tage trat, wurde 1963 ein einheimischer Archäologe aufmerksam.  

Ab etwa diesem Zeitpunkt wurde das Gebiet geschützt und eine weitere Zerstörung verhindert. Es ist beeindruckend, wie weit die Baukunst bereits vor über 2.000 Jahren entwickelt war. So hatte beispielsweise jedes Haus ein Bad mit warmem Wasser, und damit wurde sogar eine Fußbodenheizung betrieben.

Im Inneren des Museums werden Fundstücke des täglichen Gebrauchs ausgestellt und gut erklärt. Abgerundet werden die Informationen mit Ausstellungsstücken seit der Bronzezeit und aus der Ära der maurischen Herrschaft.

Öffnungszeiten: 9:30 - 12:30 Uhr und 14 - 18 Uhr

Montags geschlossen

Eintritt: Erwachsene: 3 €
Studenten und Senioren: 50% Rabatt
Kinder bis 13 Jahre: frei